Diese Abbildung
stellt das Prinzip eines klassischen Rundknetvorgangs dar. Die
gesteuerte Arbeitswelle (4) verfügt über Steckverzahnungen,
damit die Stößel (3) und Werkzeuge (5) eingesetzt
werden können. Durch das Drehen der Welle laufen die Stößel
unter den Rollen durch (2) und geben hierdurch einen Impuls
an die Werkzeuge. Beim Rundknetverfahren dreht sich die Arbeitswelle,
der Außenring (1) steht fest.
Die Werkzeuge umschließen
das Werkstück und verformen es. Wenn sich die Stößel
zwischen zwei Rollen befinden, werden sie durch die Zentrifugalkraft
nach außen gedrückt, was zur Öffnung der Werkzeuge
führt. Dieser Vorgang wiederholt sich sehr schnell, so
dass der Durchmesser des Stabs, Rohrs oder Drahts reduziert
werden kann.